Aktionen 2023

Anfang des Jahres

15.02.2023 Meine Valentines und ich – zwischen uns diese Machtstrukturen

Warum Beziehungen politisch sind und wie wir befreit zärtlich miteinander sein können

Was sind eigentlich Beziehungen? Was an ihnen ist politisch? Und was hat Queerness damit zu tun?
Gemeinsam wollen wir entdecken, wie Bindungen im patriarchalen Kapitalismus funktionieren. Wir wollen aufzeigen wie sich Machtverhältnisse in unseren Beziehungen zeigen. Und wir wollen erkunden wie Beziehungen trotzdem revolutionär sein können.
Kommt vorbei zum quatschen: über verschiedene Beziehungsweisen , Sexualität und Queerness, Sorge(arbeit) und Liebe als politisches Handeln. Wir werden Ideen sammeln, Material anschauen, Gefühle und Erfahrungen teilen , Normen kritisieren & von queeren Utopien träumen… 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

Barrieren: die Zwille ist ebenerdig, ca. 5cm Erhöhung um reinzukommen. Die nächste rollstuhlgerechte Toilette ist im Hauptgebäude (ca 5min entfernt).

Wir möchten auf die verschiedenen Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingehen und den Workshop auch für neurodiverse Menschen zugänglich machen. Dafür haben wir vor Ort Stimming Toys und richten Pausenzeiten ein.

Sprache: deutsche Lautsprache
Awareness: vor Ort Awareness Team und Rückzugsraum

Rallies im März und April

12.03.2023 Besuch im Schwulen Museum

Wir machen gemeinsam eine Führung zu ‚Queering the Crip, Cripping the Queer‚ an. Das ist eine Ausstellung zu Geschichte, Kultur und Aktivismus von Queerness & Behinderung.

Danach könnt ihr auch noch durch die Ausstellung ‚Love at First Fight! Queere Bewegungen in Deutschland seit Stonewall‚ laufen. Dort werden neue Wege und Perspektiven geöffnet auf (mehr als) 50 Jahre queeren Widerstand in der BRD, der DDR und schließlich im wiedervereinigten Deutschland.

Barriereinfos: Rollstuhlgerecht; genauere Infos hier bei Zugangsinformation

17.03.2023 Tresenabend mit queerfeministischen Quiz

Der Queer durch Berlin Tresenabend geht in die vierte Runde!

Diesmal mit einem coolen, queerfeministischen Quiz von QueerBeat mit kleinen Gewinnen für alle. Neben fröhlichem Raten wird es wieder Raum für Kennenlernen und Austauschen geben. Und das alles in der gemütlichen Atmosphäre eines queeren safer space.

Auch für leckere vegane KÜFA und Getränke ist gesorgt 🙂

Barriereinfos: Die Zwille ist ebenerdig, ca. 5cm Erhöhung um reinzukommen. Die nächste rollstuhlgerechte Toilette ist im Hauptgebäude (ca. 5min entfernt).

18.03.2023 Workshop zu Grundlagen der Jineolojî

Wir, das Jineolojî Komitee Deutschland, wollen euch einladen, gemeinsam die Jineolojî kennenzulernen. Der Begriff „Jineolojî“ stammt aus dem Buch „Soziologie der Freiheit“ von Abdullah Öcalan.
Er schlägt die Entwicklung einer Wissenschaft vor, die aus Perspektive der Frauen die eigenen Methoden und das eigene Wissen wieder hervorbringt. Das Ziel ist, sich selbst zu verstehen, verteidigen und befreien zu können.
Die kurdische Frauenbewegung hat diesen Vorschlag diskutiert und beschlossen, ihn mit Leben zu füllen.

Website: jineoloji.eu

Barriereinfos: Der Hintereingang ist mit Rollstuhl zugänglich, die Toiletten sind barrierearm

19.03.2023 Stadtrundgang “Sexarbeit im Bülowagen”

In einer kleinen Gruppe laufen wir gemeinsam durch Schöneberg und hören den Audiowalk “Wir waren schon immer überall”.

Sexarbeiter*innen der FAU erzählen dort von der Geschichte der Sexarbeit in Schöneberg, Erfahrungen während der AIDS – Krise und berichten über Sexarbeit während Corona.

Es verdeutlicht, dass Sexarbeit schon immer zu Berlin dazugehört und wie unfassbar wichtig die Kämpfe der Sexarbeiter*innen sind!

Falls ihr es nicht zu unserem Rundgang schafft, hört euch unbedingt mal selbstständig den Audiowalk in der Berlin History App an!

Barrieren: Der Rundgang ist in deutscher Lautsprache.

25.03.2023 Großrally

Am Samstag steht unsere große Rallye an!

Wir werden im Park verteilt Stände aufbauen mit Infomaterial, Stickern und themenspezifischen Inputs und freuen uns darauf, mit euch zu den verschiedensten queerfeministischen Themen ins Gespräch zu kommen.

Außerdem wird es Infostände geben von Transmasc Berlin, Keine Schule Ohne Feminismus, ZORA Berlin und Jineolojî.

01.04.2023 Argumentationstraining mit Queerbeat

Diskriminierungen wie Sexismus, Ableismus oder Rassismus sind oft Teil unseres Alltags: der nicht lustige Witz bei der Familienfeier, mackriges Verhalten in der Bahn oder die anzügliche Bemerkung am Arbeitsplatz.
Würdest Du es gern an Dir abperlen lassen wie Dreck an der Lotusblüte? Treffend kontern? Oder lieber mal richtig die Meinung geigen?
Wir werden verschiedene Strategien erarbeiten und es gibt Raum, Situationen durchzuspielen.

Barriereinfos: Der Hintereingang ist mit Rollstuhl zugänglich, die Toiletten sind barrierefrei. Das Argumentationstraining findet in deutscher Lautsprache statt.

Queerbeat: https://todon.nl/@queerbeat

02.04.2023 Queerness in der Medizin – Workshop

Jeder Mensch hat das gleiche Recht auf das höchste erreichbare Maß an körperlicher und geistiger Gesundheit (1966 UN-Menschenrechte). Ob als behandelnde Person oder zu behandelnde Person, in der Medizin werden queere Menschen diskriminiert und das, obwohl das Setting ein Safe Space sein müsste.

Ein interaktiver Workshop in deutscher Lautsprache von zwei weißen TINFA* Menschen aus der Medizin.
Wir bitten besuchende Personen, eigene Erfahrungen und Wünsche mitzubringen!

TW: Queerfeindlichkeit

07.04.2023 Leseabend

Zu gemütlicher Stimmung wollen wir uns mit Keksen und Kuscheldecken gewappnet gegenseitig vorlesen oder in Ruhe selbst in Literatur versinken.
Es wird Raum geben, um sich kennenzulernen, auszutauschen und sich gemeinsam in verschiedenster queerfeministischer Lektüre zu verlieren.

Barriereinfos: Das UJZ Karlshorst ist nicht rollstuhlgerecht. Die Vorlesung findet in deutscher Lautsprache statt.

15.04.2023 Graffiti Workshop für FLINTA*

Bei diesem Workshop geht es uns darum, einen safer space für FLINTA* zu schaffen und uns gegenseitig in unserer Kunst zu empowern, da die Graffiti-Szene leider noch immer sehr cis-männlich dominiert ist.
Ihr braucht keine Vorerfahrung im Sprühen, sondern lediglich Interesse an feministischer Streetart und natürlich ganz viel Motivation 😉

zu sehen ist ein Graffiti mit dem Spruch FLINTA*s die Kämpfen sind FLINTA*s die leben
@queer durch Berlin
Raus zum 8. März

Rest des Jahres

16.12.2023 BarAbend

BarAbend „Sind TERFs die neuen Faschos? Wie sich die beiden Ideologien überschneiden und wie wir gegen sie kämpfen können“

🦋Queer durch Berlin Bar Abend🦋
16.12.23  19-23 Uhr (20 Uhr Input)
Regenbogenfabrik Café, Lausitzer Straße 21a

❄️Input
❄️Küfa (Essen gegen Spende)
❄️Getränken
❄️Basteln
❄️Diskussion
❄️und ganz viel Fun

🦋Zugänglichkeit: Rollstuhlgerechter Zugang, Toilette nicht Rollstuhlgerecht. Es gibt eine Rollstuhlgerechte Toilette 4min entfernt, zu der wir Zugang haben.
Der Input wird auf deutscher Lautsprache stattfinden, eine englische Flüsterübersetzung können wir zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht garantieren (schreibt uns dafür aber sehr gerne nochmal).

🦋Covid: Testet Euch gerne vorher oder vor Ort. Wir haben kostenlose Tests.

🦋Awareness: Es gibt ein Awareness-Team, das ihr ansprechen könnt, wenn ihr Diskriminierung oder grenzüberschreitendes Verhalten erlebt oder es euch aus anderen Gründen nicht gut gehen sollte. Außerdem gibt es einen Nebenraum mit Stimming Toys und Skills. Der Input wird im Hauptraum stattfinden, wenn es Menschen zu viel wird, können sie gerne in den Nebenraum gehen.❄️ Zum Input „Sind TERFs die neuen Faschos? Wie sich die beiden Ideologien überschneiden und wie wir gegen sie kämpfen können“

TERFs steht für “Trans Exclusionary Radical Feminists”, also Radikalfeminismus, der trans* Personen ausschließt

Als erstes geht es um die Entstehung von TERF-Ideologie und deren Verbreitung durch Populismus. Wir werden uns zwei bedeutende Beispiele dafür anschauen, wie TERFs ihre Ideologien erfolgreich in die Politik hereingetragen haben:

1. Die transfeindlichen Gesetze, die in vielen Staaten der USA verabschiedet wurden
2. Ein aktuelles Beispiel aus Deutschland, das Selbstbestimmungsgesetz (ja, auch das beinhaltet leider Transfeindlichkeit)

Das Hauptaugenmerk soll auf den Gemeinsamkeiten  der Ideologie von TERFs und Faschos liegen. Am Ende wollen wir in einen gemeinsamen Austausch gehen und mit euch zusammen überlegen, wie wir uns aktiv gegen TERFs und deren Populismus stellen können.

Es wird viel um transfeindliche  und faschistische Ideologie und Erzählweisen gehen. Denn um gegen TERFs zu kämpfen, müssen wir als erstes verstehen, woher überhaupt ihre Ideologie kommt. Wir bitten euch, selbstständig einzuschätzen, ob ihr damit umgehen könnt.

Wir werden aber so weit es geht probieren, die Reproduktion transfeindlicher Aussagen zu umgehen oder deutlich zu machen, dass es sich um wirre Verschwörungstheorien handelt. Ihr könnt jederzeit während des Inputs den Raum verlassen und euch in den anderen Raum zurückziehen oder euch an unser Awareness-Team wenden.

Der Input wird von zwei weißen trans* Personen gegeben.

Finanzielle Förderung

Danke für die finanzielle Unterstützung @TU AStA @netzwerk Selbsthilfe @Stark gemacht – Berliner Jugendjury